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Amtliches Kilometergeld in Österreich | Steuerberatung

Gesetze / Rechtsprechung

Steuerberatung: Die Redaktion 1a-steuerberater.at, Herausgeber
Stichworte: Kilometergeld, steuerfrei,


2013-06-07
Amtliche Kilometergeldsätze kann die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber auch für Fußgängerinnen/Fußgänger, Radfahrerinnen/Radfahrer sowie Mitfahrerinnen/Mitfahrer steuerfrei auszahlen.

Es gelten folgende Voraussetzungen für die Steuerfreiheit:
- eine Dienstreise liegt vor
- der amtliche Höchstsatz wird nicht überschritten
- die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer hat für den Betrieb des Fahrzeuges selbst aufzukommen
- ein Fahrtenbuch oder sonstige Unterlagen zum Nachweis der für das Unternehmen gefahrenen Kilometer liegt vor

Wer sich für den amtlichen Kilometersatz entschieden hat, kann keine höheren Aufwendungen mehr verrechnen. Wer jedoch den Nachweis (zB Führung eines Fahrtenbuchs) erbringen kann, dass die tatsächlichen Kosten für die beruflichen Fahrten höher sind als der Kilometersatz, kann die Differenz beim Finanzamt im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung geltend machen.

Auflistung der Kilometergelder (ab 1. Jänner 2011):
PKW: 0,42 €
Motorfahrräder und Motorräder: 0,24 €
Mitfahrerinnen/Mitfahrer: 0,05 €
Fahrrad bzw. zu Fuß (ab mehr als 2 km): 0,38 €


Die Beträge werden pro gefahrenem Kilometer ausgezahlt. Das amtliche Kilometergeld kann für maximal 30.000 Kilometer pro Kalenderjahr steuerfrei ausgezahlt werden (Höchstbeträge für die Jahre 2008: 12.000 Euro; 2009: 12.600 Euro; 2010: 12.600 Euro).

TIPP Falls die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber für beruflich gefahrene Kilometer kein oder weniger an Kilometergeld ausbezahlt, kann die Differenz bei der Arbeitnehmerveranlagung als Werbungskosten abgesetzt werden. Für berufliche Reisen mit dem Fahrrad können nur 0,38 Euro/km, maximal 570 Euro im Jahr (1.500 km) als Werbungskosten geltend gemacht werden.

Quelle: BMF